Weltwirtschaftskrise und Realitätsgestaltung

 

Wohingegen die meisten Menschen 2008 noch der Meinung waren, dass die Weltwirtschaftskrise mit Europa nicht viel zu tun haben wird, beginnen die Menschen dieses Jahr, an dieser Hoffnung stark zu zweifeln. Was ist, wenn doch?! Banken gehen Pleite, Menschen prügeln sich in England vor einem Bankautomaten um die letzten Geldnoten, traditionsreiche Firmen wie Märklin müssen schließen, die Automobilindustrie liegt komplett am Boden und alle Wirtschaftsexperten prophezeien uns allen sehr düstere Zeiten, wobei die Politik unentwegt versucht, die Massen zu beruhigen. Was wir tagtäglich in den Medien verfolgen können, macht so langsam jedem Angst und lässt alle Alarmglocken laut erklingen. Viele fürchten um ihren Arbeitsplatz, ihre Rente, ihr Erspartes, haben Angst davor, ihre Miete oder die Kreditraten für ihr Haus irgendwann nicht mehr zahlen zu können und auf der Straße zu landen usw.

Auf der anderen Seite fangen immer mehr Menschen an, an einen geistigen Einfluss auf die Ereignisse in ihrer Realität zu glauben. Bücher, bei denen es um das Gesetz der Anziehung oder um richtiges Wünschen oder Bestellen geht, stehen in den Bestsellerlisten ganz weit oben. Viele Millionen Menschen weltweit konnten sich bislang davon überzeugen, dass sie tatsächlich einen geistigen Einfluss auf die Ereignisse in ihrer Realität haben. Müssen wir also alle einfach nur auf den Balkon gehen und uns finanziellen Wohlstand bestellen und die Sache mit der Wirtschaftskrise ist erledigt?! Wenn dies tatsächlich so einfach wäre, gäbe es längst nur noch Lottomillionäre auf dieser Welt!

Die Gestaltung unserer persönlichen Realität ist in Wirklichkeit ein komplexes Unterfangen. Unter bestimmten Bedingungen lassen sich zwar tatsächlich Bestellungen und Wünsche auf einfachste Weise realisieren, indem wir „richtig“ bestellen oder wünschen, oder mit Visualisationstechniken so tun, als ob wir bereits hätten, was wir wollen, doch diese Bedingungen sind zurzeit leider nicht gegeben. Sie sind nur dann gegeben, wenn wir „spielerisch“ mit der Realitätsgestaltung umgehen können. Das ist in Krisenzeiten jedoch ganz und gar nicht der Fall. Im Gegenteil! Viele Menschen fangen an, sich gehörig Stress mit der richtigen Realitätsgestaltung zu machen, da sie sich auf keinen Fall Katastrophen mit ihren Ängsten und negativen Gedanken realisieren wollen.

Das Resonanzgesetz der Realitätsgestaltung besagt - und da sind sich alle Experten einig - dass wir im Außen das anziehen, was wir in unserem Inneren wirklich denken und fühlen. Wenn wir also aus Angst, Unsicherheit oder Mangel etwas Positives anziehen oder bestellen wollen, dann ernten wir das, was wir tatsächlich in unserem Inneren denken und fühlen. Uns werden also unsere Ängste, unsere Unsicherheit und unsere Mangelgefühle von den Ereignissen in unserer persönlichen Realität widergespiegelt. Das bedeutet, dass die große Masse aller Menschen derzeit auf dem Weg ist, die Krise in ihr Leben zu ziehen und sie damit kollektiv zu gestalten. Der Einzelne kann an dieser Entwicklung für die Masse kaum etwas ändern, wohl aber an den Ereignissen seiner ganz persönlichen Realität!

In Krisensituationen versagen leider alle einfachen Methoden zur Realitätsgestaltung. Die Gründe dafür habe ich in Robin und das Positive Fühlen im Kapitel „Wahrscheinlichkeit und Notwendigkeit“ ausführlich erörtert. Ich empfehle, dieses Kapitel noch einmal zu lesen, denn die Realitätsgestaltung scheint momentan die einzige Möglichkeit zu sein, einen nennenswerten Einfluss auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die persönlichen Lebensverhältnisse auszuüben, wenn man nicht gerade Angela Merkel oder Barack Obama heißt.  

In allen Zeiten und in allen wirtschaftlichen Lagen gab es seit jeher Menschen, die daraus Gewinne zogen. Das gilt ganz besonders für Krisenzeiten. Im Allgemeinen sind es jedoch immer nur sehr wenigen Menschen, denen das gelingt. Die große Masse verliert. Und das ist aus der Sicht der Realitätsgestaltung sicherlich kein Zufall!

Ich möchte allen Teilnehmern dieses Online-Kurses die Möglichkeit anbieten, zu diesen wenigen zu gehören, die aus der momentanen Krise als strahlende Sieger hervorgehen werden. Jedoch muss ich hier vorweg schicken, dass uns eine ganze Menge Arbeit erwartet, denn mit einfachen Wunsch- oder Bestelltechniken ist es leider nicht getan in der momentanen Situation. Keine noch so ausgeklügelte Visualisations- oder So-tun-als-ob-Technik, bei denen wir versuchen, unsere eigene Wahrheit für eine Weile auszutricksen, wird funktionieren können. In Zeiten des Wohlstandes können wir damit herumspielen und auf diese Weise viele schöne Gedanken lange genug unangefochten in der Matrix halten, damit sie sich realisieren können. In Krisenzeiten werden wir jedoch mehrfach täglich an unsere tatsächliche innere Wahrheit erinnert und machen damit jede Bestellung sofort wieder rückgängig.

Ich empfinde die Techniken von The Secret, LOA, Bestellungen beim Unsiversum usw. als ausgesprochen wertvoll, um einer großen Masse an Menschen auf einfachste Weise aufzuzeigen, dass sie offensichtlich einen Einfluss auf die Ereignisse in ihrer Realität haben, denn das ist der erste Schritt zu einer neuen Denk- und Lebensweise. In Bezug auf die Weltwirtschaftskrise oder andere Notsituationen muss ich jedoch davon abraten, diese Techniken anzuwenden.

Mir ist bewusst, dass mir einige Leute diese Aussage als Konkurrenzverhalten unterstellen werden, aber ich möchte meine Ideale nicht verraten, nur weil es diese Leute gibt. Ich bin vom Gesetz der Resonanz überzeugt und würde es als eine Art unterlassener Hilfeleistung empfinden, wenn ich nichts zu den einfachen Methoden der Realitätsgestaltung sagen würde, deren Anwendung in der momentanen Situation ganz sicher eine Verschlimmerung bewirken würde.

Im Grunde genommen muss ich sagen, dass keine einzige Realitätsgestaltungs-Technik in der momentanen Krise funktionieren kann. Das Einzige, was etwas bewirkt, ist die tatsächliche Wahrheit! Was wir als wahr und damit als wirklich beurteilen, wird in unsrer persönlichen Realität auch als Wirklichkeit widergespiegelt. Doch diese Wahrheit darf nicht nur in unserem Bewusstsein herumgeistern, sondern muss fest und unwidersprochen in unser Unterbewusstsein integriert werden.

Jane Roberts drückte das in ihrem Buch „Die Natur der Persönlichen Realität“ in etwa folgendermaßen aus: Jegliche Einflussnahme auf die Ereignisse oder Umstände in unserer persönlichen Realität muss durch das Fleisch- und Blutbündnis hindurch geschehen, das unsere Seele mit unserem Körper eingegangen ist.

Das bedeutet: Unsere Seele (Bewusstsein) kann alleine in dieser Welt nichts gestalten. Das kann sie nur mit Hilfe des physischen Körpers – in diesem Fall dem Unterbewusstsein. Nun gibt es natürlich einige Regeln, die zu beachten sind, damit unsere Seele einen neuen Gedanken im Unterbewusstsein als Wahrheit etablieren kann. Diese Regeln habe ich in Robin ja bereits ausführlich erörtert. Die Wichtigste dazu hier noch einmal explizit:

Der einzige Einfluss, den unsere Seele auf unseren Körper hat, liegt in der Fähigkeit der Beurteilung. Eine wiederholte und begründete Beurteilung, dass etwas Bestimmtes wahr ist, hält unweigerlich Einzug in unser Unterbewusstsein. Es sei denn, dort befinden sich konkurrierende gegensätzliche Wahrheiten, die zuerst wiederholt und begründet als falsch beurteilt werden müssen.

Die in unserem Unterbewusstsein verinnerlichten Beurteilungen bilden die Eckpfeiler unserer persönlichen Realität, wobei wir nicht nur Beurteilungen über die Wahrheit treffen, sondern Beurteilungen vieler verschiedener Formen. So sind unsere Werte im Leben Ergebnisse unserer Beurteilungen, was richtig, gut und sinnvoll ist. Zweifellos spiegeln sich auch die Werte eines Menschen in seinem Leben wider. Genau wie seine Ziele, die er in seinem Unterbewusstsein verinnerlicht hat durch die Beurteilung, dass das Anstreben dieser Ziele sinnvoll, gut und lohnend ist. Ebenfalls finden sich in unserem Unterbewusstsein Ängste und Sorgen, die wir durch entsprechende negative Beurteilungen verinnerlicht haben. Es gibt noch eine große Anzahl solcher Eckpfeiler, die unsere Realität bestimmen, auf die ich jedoch in diesem Rahmen aufgrund ihrer Fülle nicht näher eingehen kann.

Bei der Realitätsgestaltung geht es also nicht nur um Glaubenssätze oder um unsere Wünsche. Alles, was wir unserem Unterbewusstsein durch unsere Beurteilungen eingeprägt haben, schafft Realität, daher ist das Positive Fühlen ja so bedeutend für die Realitätsgestaltung, denn es sorgt automatisch für permanente positive Beurteilungen. Diesen Punkt habe ich ja ebenfalls in Robin ausführlich erörtert, sodass ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen möchte.

Jede Art der Beurteilung erfordert eine Beurteilungsgrundlage, die von bestimmten Beurteilungskriterien gebildet wird. Die meisten Beurteilungskriterien werden von unseren angeborenen und später erlernten Motivationen gebildet. So fördert beispielsweise die Vermeidungsmotivation, sich vor den Gefahren der Wirtschaftsrezension schützen zu wollen, die Bereitschaft, diese Gefahren ernst zu nehmen und sie damit als realistisch anzusehen. Gleichzeitig bringt der Gefahrenvermeidungsmodus, den wir durch diese Motivation annehmen, unser Gehirn in eine ganze spezifische Denkweise, in der wir sensibilisiert werden für alle Gefahren und desensibilisiert für alle Chancen. Wir sehen also keine Chancen mehr, dafür umso mehr Gefahren. Unsere Wahrnehmung fixiert sich also aufs Negative, was eine entsprechende Realitätsgestaltung nach sich zieht.

Je stärker unser Unsicherheitsgefühl wird, das zum Gefahrenvermeidungsmodus gehört, desto schlimmer wird diese Fokussierung aufs Negative. Und je stärker die Fokussierung aufs Negative wird, desto stärker wird der Gefahrenvermeidungsmodus - ein Teufelskreis!

Erschwerend kommt noch hinzu, dass unser Unterbewusstsein selbstständig in der Lage ist, Beurteilungen vorzunehmen. Neurobiologen bezeichnen diese Fähigkeit als Generalisierung. Wenn wir mehrmals hintereinander von Menschen hören, die ihr Hab und Gut verloren haben, dann generalisiert unser Unterbewusstsein ganz schnell, dass diese Gefahr auch auf uns zukommen könnte. Und schon haben wir eine Bestellung aufgegeben!

Das Gleiche gilt für das Etablieren von Wahrheiten. Wenn wir oft genug im Fernsehen hören, das schlechte Zeiten für uns alle anbrechen, dann neigt unser Unterbewusstsein selbstständig dazu, daraus eine Wahrheit zu machen, die dann ebenfalls einen Eckpfeiler unserer persönlichen Realität darstellt.

Die einzige Möglichkeit, dieser Massensuggestion zu entkommen, besteht darin, den Gefahrenvermeidungsmodus zu vermeiden! Und das ist nur möglich, wenn wir unser Unterbewusstsein davon überzeugen können, anstatt der Gefahrenvermeidungsmotivation eine positive Motivation anzunehmen, die unser Gehirn in einen positiven Modus bringt. Einen Modus, mit dem wir in der Lage sind, unsere Realität positiv zu gestalten, indem wir neue positive Wahrheiten schaffen.

Mir ist bewusst, dass dies alles nicht ganz einfach klingt. Es wäre schön, wenn wir einfach nur auf den Balkon gehen müssten, um den Universum zu sagen, was wir wollen, doch so einfach ist es leider doch nicht. Aber es ist machbar! Und diese Möglichkeit möchte ich jedem anbieten, der bereit ist, intensiver in das Thema Realitätsgestaltung einzutauchen und dafür die notwendigen Schritte zu unternehmen.

Netterweise bietet die Veränderung persönlicher Motivationen in Bezug auf die Weltwirtschaftskrise auch gravierende Vorteile über ganz weltliche Pfade, sodass auch all diejenigen auf ihre Kosten kommen, die nicht an eine geistige Einflussnahme auf die Ereignisse in ihrer Realität glauben. Es lohnt sich also auf jeden Fall.

Zentrale Schlüsselrolle bei dieser Veränderungsarbeit bildet der Entscheidungsprozess, wie ich ihn in Robin beschrieben habe. Mit diesem Prozess ist es möglich, negative Beurteilungen oder Motivationen in unserem Unterbewusstsein durch positive zu ersetzen. Da dieser Prozess im Buch ausführlich beschrieben ist (z.B. im Kapitel „Mögen oder nicht mögen?“), werde ich mich in diesem Online-Kurs auf die verschiedenen Inhalte konzentrieren, die wir mit dem Entscheidungsprozess bearbeiten sollten.

Ziel ist es, nicht mit der Masse in den Sumpf der Gefahrenvermeidung gezogen zu werden, sondern zu den Menschen zu gehören, die als Sieger aus der Wirtschaftskrise hervorgehen werden. Wir stellen dazu in unserem Entscheidungsprozess diesen Monat die folgenden beiden Motivationen gegenüber:

Die Motivation, uns vor den Gefahren einer wirtschaftlichen Krise schützen zu wollen.

Die Motivation, Augen und Ohren offen halten zu wollen, um eventuelle Chancen, die uns das Leben uns bietet, erkennen und nutzen zu können.

Schauen wir uns also die Konsequenzen dieser beiden Motivationen gemeinsam an, die du dann im Entscheidungsprozess mit Hilfe des Buches durchgehen kannst. Ich empfehle dazu, dich von Michael im Buch durch den Prozess führen zu lassen. Ersetze einfach die Motive und Konsequenzen, die Robin im Buch in Bezug auf das Mögen und das Nichtmögen durchgeht, mit dem aktuellen Thema der beiden genannten Motivationen. Zieh dabei wirklich hoch und runter, denn der Prozess funktioniert nur, wenn die Konsequenzen wirklich gefühlt werden. Wissen alleine bringt gar nichts!

Die Motivation, uns vor den Gefahren der Wirtschaftskrise schützen zu wollen, zieht unweigerlich runter in den Gefahrenvermeidungsmodus. Um diesen Unsinn deutlich zu machen: Unser Emotionalgehirn hat nur eine Möglichkeit, die Gefahrenbeurteilung des Großhirns zu verstehen und darauf zu reagieren. Es sieht die Weltwirtschaftsrezension als gefährliches Raubtier an, vor dem man sich in Acht nehmen sollte. Dazu schaltet es unser Gehirn auf erhöhte Wachsamkeit für eventuelle Gefahren und macht unseren Körper allzeit fluchtbereit. Warum unser Emotionalgehirn das tut, habe ich in Robin ja bereits ausführlich beschrieben. Bemerkt sei hier nur noch, dass dieser Modus in höchstem Maße unsinnig ja sogar bescheuert ist, wenn man wirklich vor negativen Konsequenzen der Rezension geschützt sein will. Er schützt nicht vor Gefahren, er schafft sie!!!

Gehen wir also gemeinsam die sechs Punkte durch, die zu unserem Entscheidungsprozess gehören, wie er im Buch beschrieben ist, wobei es sicherlich sinnvoll ist, dem Punkt der Realitätsgestaltung hier die größte Priorität zu geben. Zwar sind die Konsequenzen der anderen fünf Punkte in Bezug auf unseren Job und unser Einkommen nicht unerheblich, doch stehen sie den Möglichkeiten der Realitätsgestaltung sicherlich weit nach. Damit es kein Durcheinander gibt, halte ich mich nachfolgend trotzdem an die Reihenfolge, wie sie beim Entscheidungsprozess im Buch beschrieben ist.

1. Wirkung auf andere Menschen: Wie begeisternd oder überzeugend wirkst du im Gefahrenvermeidungsmodus, um andere Menschen für dich zu gewinnen? Wie gerne möchten andere Menschen mit dir zusammenarbeiten, wenn du überall nur Gefahren siehst? Diese Motivation wirkt sich sowohl auf deine Arbeitskollegen oder deinen Chef negativ aus, als auch auf Kunden oder Geschäftspartner oder auf Menschen, denen du „zufällig“ begegnest. Genau diese scheinbar zufälligen Begegnungen sind für die meisten großen Erfolge im Leben verantwortlich. Diese Begegnungen sollte man also nutzen. Das gelingt jedoch sicher nicht, wenn man durch den Gefahrenvermeidungsmodus eine abschreckende Wirkung hat! Das Nutzenwollen von Chancen bringt dich hingegen sofort in den Motivations- und Erfolgsmodus. Wie überzeugend, mitreißend und motivierend bist du in diesem Modus für deine Kollegen, deine Chefs, deine Kunden oder für die besagten „zufälligen“, aber bedeutungsvollen Begegnungen?

2. Geistige Leistungsfähigkeit: Wie gut sind deine Chancen, gute Ideen zu kreieren oder ungewöhnliche Möglichkeiten zu erkennen, welche die Wirtschaftskrise möglicherweise bietet, wenn du im Gefahrenvermeidungsmodus versumpft bist und nicht mehr richtig geradeaus denken kannst? Und wie gut sind deine Chancen dazu, wenn dein gesamtes Gehirn auf die Suche und das Nutzen von Chancen ausgerichtet ist?

3. Realitätsgestaltung: Was wirst du zurückgespiegelt bekommen, wenn du Angst und Unsicherheit aussendest? Und was wird dir zurückgespiegelt, wenn du auf positive Möglichkeiten und Chancen fokussiert bist? Es ist kein Zufall, dass manche Menschen in Krisenzeiten ständig den richtigen Leuten begegnen oder ihnen die richtigen Informationen zufallen, die ihnen dabei helfen, einen Nutzen aus der Situation zu ziehen.

4. Gesundheit: Dass der Gefahrenvermeidungsmodus in höchsten Maße ungesund ist, vor allem, wenn er über längere Zeit hinweg aufrecht gehalten wird, habe ich ja schon im Beitrag „Der innere Schweinehund“ ausführlich erörtert. Insbesondere in Krisenzeiten kann es sehr wichtig sein, gesund zu bleiben. Im Motivations- und Erfolgsmodus kann unser Körper regenerieren und heilen.

5. Glücksempfinden: Wie glücklich fühlst du dich im Gefahrenvermeidungsmodus? Und wie glücklich fühlst du dich, wenn du hoch motiviert und begeistert von den Möglichkeiten bist, die sich dir erschlossen haben? (Über Realitätsgestaltung und erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit für Chancen.)

6. Tagesenergie: Über wie viel Energie verfügst du, wenn du aufgrund des Gefahrenvermeidungsmodus nachts nicht mehr richtig tief schlafen kannst? Möglicherweise merkst du nicht direkt etwas davon, aber über die Monate macht sich der oberflächlichere Schlafmodus bemerkbar. Deine Tagesenergie wird immer schwächer. Im Motivationsmodus hat man jedoch Energie ohne Ende!

Ich empfehle dir wie gesagt, dich von Michael im Buch an Robins Stelle durch diesen Prozess führen zu lassen. Lies dazu die Seiten 330 bis 333, auf denen der Entscheidungsprozess zum ersten Mal im Buch ausführlich aber kompakt beschrieben wird. Lege den größten Wert auf den Punkt der Realitätsgestaltung und behandle die anderen fünf Punkte am Rande. Wiederhole die Prozedur so oft, bis du nicht mehr runter kommst, während du an die Weltwirtschaftskrise denkst! Ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

Solltest du in diesem Punkt Nägel mit Glücksköpfen machen wollen, dann komm ins Positiv Fühlen Seminar. Dort werden wir sowohl das Positive Fühlen als auch den Entscheidungsprozess ausführlich durchgehen und eintrainieren. Ich würde mich freuen, dich dort kennen zu lernen und wünsche dir eine schöne Zeit bis zum nächsten Beitrag meines Online-Glücks-Kurses.

Alles Liebe

          

Bodo Deletz (alias Ella Kensington)                                                                                 Zurück>>