Resonanzgesetz: Eigenmacht

 

Wie bereits in meinem letzten Kursbeitrag (Die Hierarchie der Gedanken) erläutert, stellt die Identitätsebene die höchste Hierarchie aller Realität gestaltender Gedanken dar. Es geht dabei um Aussagen über sich selbst, die beginnen mit den Worten „Ich bin“. Diese Gedanken stellen die Grundpfeiler unserer Existenz dar und bestimmen damit alle Ereignisse und Umstände in unserem Leben. Verändern wir einen Identitätsgedanken, verändern wir damit unser Leben.

Doch wie bereits im letzten Kursbeitrag ausführlich erläutert, lässt sich die Matrix in Bezug auf die Grundpfeiler unserer Existenz nicht austricksen. Sich den dort beschriebenen Identitätsgedanken „Ich bin machtvoll in Bezug auf mein Lebensglück“ hunderttausend Mal vorzubeten oder irgendeine mentale Technik anzuwenden, um ihn zu verinnerlichen, bringt überhaupt nichts. Im Gegenteil! Diese Techniken bewirken bei fast allen Menschen eine deutliche Zunahme an Ereignissen, die ihnen ihre Machtlosigkeit widerspiegeln.

Es genügt also nicht, diesen Gedanken zu fühlen oder zu glauben. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Gedanken, machtvoll in Bezug auf sein Lebensglück zu sein, tatsächlich von der Matrix widergespiegelt zu bekommen. Es muss wirklich so sein!

Damit es wirklich so sein kann, sind zwei Dinge erforderlich:

Das Erlernen des dazu erforderlichen Know-hows

Die Bereitschaft, dieses Know-how konsequent anzuwenden

Nach nunmehr 33 Jahren, in denen ich unermüdlich nach dem perfekten Know-how geforscht habe, stellt dieser erste Punkt für mich keine Herausforderung mehr dar. Ich vermittle an einem einzigen Wochenende im Positiv Fühlen Seminar das komplette Know-how, das man braucht, um zu den glücklichsten Menschen auf diesem Planeten zu gehören. (Das ist ernst gemeint!) Nach dem Seminar ist es keine Frage des Könnens mehr, sondern nur noch eine Frage der Motivation. Es muss einfach nur noch getan werden!

Doch genau hier haben sehr viele Menschen ihre Probleme. Ihr innerer Schweinehund ist so stark, dass sie auf Dauer einfach nicht die Bereitschaft aufbringen können, das erlernte Know-how konsequent anzuwenden. Doch Know-how alleine bringt noch gar nichts. Wir sind nicht machtvoll in Bezug auf unser Lebensglück, nur weil wir theoretisch wüssten, was jetzt zu tun wäre. Wir sind nur machtvoll, wenn wir uns entschließen, es auch tatsächlich tun.

Die Aufgabe des inneren Schweinehundes ist es, uns davon abzuhalten. Genauer gesagt soll er einfach Energie sparen. Und das tut er ohne Sinn und Verstand! Der innere Schweinehund ist ein Jahrmillionen altes Energiesparprogramm. Dieses Programm besitzt nicht die Intelligenz, sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Er wurde einfach nur zum Bremsen geschaffen. Und genau das tut der innere Schweinehund unermüdlich – jeden Tag aufs Neue!

„Boah, ist das anstrengend!“, sagt er zum Beispiel sofort, wenn wir hören, dass wir etwas für unser Glück tun sollen. „Das ist mir zu viel!“, meint er dann energisch in seiner Sprache der Emotionen. „Und außerdem weiß ich doch gar nicht, ob es wirklich funktioniert“, zweifelt er, um uns davon abzuhalten, etwas auszuprobieren. Die beliebteste Aussage des inneren Schweinehundes ist jedoch: „Das ist es doch vielleicht gar nicht wert!“ Mit diesem Gefühl macht er fast jede Motivation kaputt.

Und genau hier liegt der Ansatzpunkt, mit dem wir den inneren Schweinehund überwinden können. Wir müssen ihm einfach nur sagen, was unser Glück uns wert ist. Und das am besten jeden Tag für eine kurze Gedenkminute. Mehr ist nicht zu tun.

Wie sieht es bei dir aus? Wie viel ist dir dein Glück wert? Und wie gut hast du deinen inneren Schweinehund im Griff? Es gibt eine einfache Möglichkeit, das herauszufinden: Machen wir dazu ein kleines Gedankenspiel, mit dem wir diesen Wert quantitativ ermitteln können. Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, zu den glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt zu gehören. Wie viel Geld müsste man dir anbieten, damit du einwilligst, diese Möglichkeit Zeit deines Lebens nicht zu nutzen? 10.000 Euro? 100.000? 1 Million? 10 Millionen? 100 Millionen? Wie viel ist dir dein Glück also wert, wenn du es quantitativ in Zahlen ausdrücken sollst?

Und jetzt schauen wir uns an, wie viel Zeit und Geld du tatsächlich bisher in dein Glück investiert hast. Was hast du bisher alles gelernt und getan, um zu den glücklichsten Menschen auf dieser Welt zu gehören?

Es gibt ja mittlerweile unzählige Angebote auf dem Markt, die mehr Glück im Leben versprechen? Zugegeben, das Meiste davon funktioniert nicht, aber es sind auch ein paar richtig gute Sachen dabei. Vielleicht gibt es ja sogar Glückskonzepte, von denen du vermutest, dass sie tatsächlich funktionieren könnten? Was davon hast du tatsächlich ausprobiert? Entspricht dies in etwa dem eben gewählten Zahlenwert in Euro? Dann herzlichen Glückwunsch! Du bist eine positive Ausnahmeerscheinung unter den Menschen.

Bei den meisten Menschen sagt der innere Schweinehund schon bei 20 Euro, die sie für ein Buch über das Glück ausgeben sollen: „Bist du auch wirklich sicher, dass sich das lohnt?“  

Ich betrachte es als das mit Abstand größte Glückspotenzial fast aller Menschen, ihren inneren Schweinehund in den Griff zu kriegen und so die Bereitschaft zu schaffen, tatsächlich etwas für ihr Glück zu tun. Stell dir vor, wie sich unsere gesamte Gesellschaft verändern könnte, wenn die Menschen so viel in ihr Glück investieren würden, wie es ihnen tatsächlich wert ist. Unsere Welt wäre eine andere! Und das nur, weil wir uns den tatsächlichen Wert unseres Lebensglücks regelmäßig bewusst machen. Denn das ist wie gesagt alles, was zu tun ist, um den inneren Schweinehund in den Griff zu kriegen. Jeden Tag eine Gedenkminute, was einem sein Lebensglück wert ist.

Und genau das ist mein Umsetzungstipp für diesen Monat! Tu es einen Monat lang jeden Tag, und du wirst bis zum nächsten Kursbeitrag auf einem höheren Glücksniveau sein.

Falls du noch nie auf einem Seminar warst, gerne aber mal dort hin gehen möchtest, dann kann es sein, dass es noch eine zusätzliche kleine Hürde zu überwinden gilt. Wir nennen sie Neulandinstinkt. Dieser Instinkt rät dir ab, irgendwo hin zu gehen, wo du dich nicht auskennst, denn dort könnten Gefahren lauern, auf die du nicht vorbereitet bist. Im Gegensatz zu einem Urwaldgebiet, für das dieser Instinkt geschaffen wurde, sind diese Ängste natürlich auf einem Seminar vollkommen unbegründet.

Da meine Seminare vom Preis her an der unteren Grenze angesetzt sind, habe ich viele Leute, die zum ersten Mal an einem Seminar teilnehmen. Man probiert ja zu Anfang nicht gleich die teuersten Angebote aus. Daher kenne ich die Bedenken des Neulandinstinktes ziemlich gut. Einige meiner Leser werden die nächsten Zeilen möglicherweise als lächerlich empfinden, aber ich weiß aus Erfahrung, dass die nachfolgenden Themen für viele meiner Teilnehmer ganz und gar nicht lächerlich sind.

Thema Nr. 1 für den Neulandinstinkt bei Frauen ist die folgende Frage: „Ja, was zieht man denn da an?!?“ Auf einem Seminar sind ganz normale Leute, wie sie einem überall begegnen. Sie haben zumindest bei mir die gleichen Klamotten an, die sie auch in ihrer Freizeit anziehen, wenn sie z.B. durch die Fußgängerzone spazieren oder abends privat bei Freunden zu Besuch sind. Samstagabend feiern wir dann eine Party, bei der auch getanzt werden kann.

„Ich kenne dort doch niemanden!“, ist auch immer ein gängiges Problem. Nach wenigen Minuten hast du jedoch bereits die ersten Leute kennen gelernt, denn auf einem Seminar sind die Teilnehmer immer sehr kontaktfreudig. Außerdem kannst du natürlich auch versuchen, jemand aus deinem Freundeskreis zu finden, der mitgehen möchte. Aber das ist wie gesagt nicht wirklich notwendig.

„Und was sind dort für Leute?“ Wie gesagt, ganz normale Leute. D.h. einen Unterschied gibt es schon. Es sind Leute, die sich motivieren konnten, etwas für ihr Glück zu tun. Manche sind spirituell, andere überhaupt nicht. Hier kommt es natürlich darauf an, auf was für ein Seminar du gehst. Auf meinen Seminaren sind 2/3 Frauen und 1/3 Männer im Alter zwischen 14 und 78. Die meisten sind ein wenig spirituell und glauben an das Resonanzgesetz. Echte Chefesoteriker habe ich jedoch nur selten, dafür bin ich zu wissenschaftlich orientiert.

„Wer weiß, was die mit mir machen!?“ Was sollen die schon machen? Sie bieten Wissen und Übungen an, die du mitmachen kannst. Du kannst es aber auch lassen, wenn du keine Lust dazu hast. Ich bin jedenfalls niemandem böse, der die Übungen nicht mitmachen will. Ich biete Übungen und Wissen an. Was die Teilnehmer daraus machen, ist ihre Sache.

„Und wo soll ich da schlafen?“ Wenn es zu weit weg ist und du niemanden in der Nähe der Veranstaltung persönlich kennst, dann am besten im Hotel. Auf unserer Website haben wir z.B. einen Hotelreservationsservice angegeben, bei dem du einfach anrufst und schon hast du ein Hotelzimmer gebucht. Klar kostet das wieder eine Kleinigkeit, aber die Frage ist auch hier, ob es einem das nicht wert ist.

Das waren schon die gängigen Argumente für den Neulandinstinkt. Solltest du dich für eines meiner Seminare entscheiden, würde mich das natürlich sehr freuen, denn ich würde dir gerne alles beibringen, was du brauchst, um zu den glücklichsten Menschen dieser Welt zu gehören.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Liebe und dass du deinen inneren Schweinehund in den Griff kriegst.

 

Bodo Deletz (alias Ella Kensington)

 

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